Peronaeusparese

Bei der Peroneusparese (Wadenbein) oder Fibularisparese handelt es sich um eine Lähmung des Nervus peroneus. Ursache ist oft das lange andauernde Knien oder Sitzen mit verschränkten Beinen (Schneidersitz). Hier sind eher schlanke Patienten betroffen.

Klinisch lässt sich die Peroneusparese durch eine Fußheberparese und manchmal Sensibilitätsstörungen feststellen. Bei einer Peroneusparese ist die Lähmung der Großzehen- und der Vorfußhebung gleich stark auffällig.

Durch eine Lähmung des Nervus peroneus kommt es zu einer Spitzfußstellung, d. h. der Fuß lässt sich nicht mehr auf der Ferse aufsetzen bzw. die Ferse berührt im Stand den Boden nicht. Der äußere Fußrand senkt sich. Damit die Zehen beim Laufen nicht über den Boden schleifen, hebt der Betroffene sein Knie höher als normal zum so genannten „Steppergang“.

Ursache kann eine multiple Nervenentzündung durch Alkoholmissbrauch sein. Aber auch Säuglinge können bereits an einer (angeborenen) Peroneuslähmung erkrankt sein.